Klima-Forum: Architektur für die Energiewende

 

Mit fünf spannenden Vorträgen gab das erste Klima-Forum im USM Showroom in München konkrete Einblicke in vielversprechende Lösungsansätze und realisierte Projekte. Die Energiefrage war dabei ebenso im Fokus wie die Herausforderungen von kreislaufgerechten Planungsprozessen und das Bauen im Bestand.

Im Vertrauen auf lokale Ressourcen
Viktoria Millentrup von BIG erläuterte in ihrer Projektvorstellung der Möbelfabrik The Plus in Norwegen, was es mit dem „Allemannsretten“ auf sich hat: Die Idee, dass alle willkommen sind, war für den Bauherrn Vestre maßgeblich. Architektonisch umgesetzt wurde diese Idee von der Bjarke Ingels Group mit einem Konzept, das auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft basiert und den Wald aus der Umgebung des Gebäudes auf das Dach hebt.

Energie Plus auch im Winter
Mit viel Pioniergeist realisierte die junge Schweizer Architektin Nadja Vontobel aus Zürich ein Wohnhaus, das auch im Winter mehr Energie produziert, als es selbst verbraucht. Das Zusammenspiel von Architektur und Technik war entscheidend, um die Photovoltaik-Module an den Fassaden und auf dem Dach des Plusenergiehauses zu planen. „Die Technologie ist noch in der Entwicklung“, so die Züricher Architektin. Ihr vielversprechender Ansatz zeigt, welches Potenzial die Zukunft hat.

Modularität als Zukunftsweg
Dr. Thomas Dienes von USM erläuterte das Konzept des Baukastenprinzips bei USM – von der Architektur bis hin zum Möbelsystem. „Es geht darum, die Einzelteile so lang wie möglich zu nutzen“, so Thomas Dienes. „Wenn sich Bedürfnisse ändern, wird der Baukasten ergänzt“. Mit dem Prinzip des Science Based Target gelingt es USM, das Konzept der Nachhaltigkeit zu systematisieren und vorbildlich in das Geschäftsmodell des Schweizer Unternehmens zu integrieren. Langlebigkeit und Zirkularität sind dabei oberste Maxime.

Graue Elefanten
Kerstin Müller von Zirkular in Basel gibt Einblicke in ganz neue Berufsfelder, die durch die gezielte Wiederverwendung von Bauteilen im Sinne der Kreislaufwirtschaft entstehen. Die Geschäftsführerin von Zirkular in Basel arbeitet mit ihrem Team eng mit Baubüro In Situ aus Basel zusammen. In ihrem Vortrag stellt Kerstin Müller Einblicke in die herausfordernden Prozesse von aktuellen Bauprojekten vor, die Urban Mining mit Hilfe von Bauteiljäger:innen, Re-use-Expertinnen und Bauleiter:innen für kreislaufgerechtes Bauen gezielt umsetzen.

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