Sandra Hofmeister







When everyday life becomes a discovery

You define your tour of the exhibition by mouse click: The exhibition objects are hidden behind the thin colored strips that transform the entry page into a colorful keyboard. Each user can decide the individual stages through the virtual universe as he or she wishes, assembling a personal selection of exhibits. Choices include air bubble film and the can, the zip fastener, lipstick, and many other everyday objects that have been tried and tested a billion times and are used worldwide. The online tour, during which you will discover the history and thus the stories behind these objects, starts with sounds: The flame hisses when you strike the match, the kettle whistles before water is poured over the tea-bag and the dull pop of a bottle being opened accompanies the corkscrew...www.stylepark.com | August 24, 2010
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Müller Architekten opens up new layers

In terms of urban design, the new-build head office of Channoine Cosmetics follows the alignment of the Austraße in Vaduz (Liechtenstein). But the German bureau Müller Architekten has given the 15-m-high building its own face with a glass façade composed of prisms...Mark #27
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Hier kocht der Chef

Fünf neue Küchenkonzepte von den Top-Gestaltern der Zunft: Piero Lissoni, Hadi Teherani, Alfredi Häberli, Herbert Schultes, Antonio Citterio – so vielfältig fällt die Verbindung von Kochen und Wohnen aus...Häuser #4/2010, photo: Robertino Nicolic
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Raumkonzepte: Wenn drinnen draußen ist und draußen drinnen

Um idyllischen Hohenlohe wünschte sich eine junge Familie, mit der Natur zu wohnen. Anna Philipp holte sie ihr ins Haus. Ihr Entwurf feiert die Landschft mit Transparenz – und behaptet sich mit radikaler Reduktion... A&W #4/2010
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Berlin Irritations: Olafur Eliasson's "Inner City Out"

"Green water" in the bay of Stockholm, artificial waterfalls around East River in New York and a large sun in the Turbine Hall at the Modern Tate in London: Olafur Eliasson's work is shaped with wind an dwater, mist and light. To contain these elements in a museum space was a chalenge that faces the artist himself and Daniel Birnbaum, curator of his large solo show at Martin-Gropius-Bau and his interventions in the urban realm in Berlin....Topos – Landscape Urbanism #71
photo: Olafur Eliasson
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Ort schafft Mitte.de – Auslobung der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren – 07/2010

„Kommunen brauchen Gestaltungsspielräume für ihre Identität“ – "Grundlage für den belebten Ortskern ist eine ökonomische Perspektive für die nächsten Generationen" – "Das Modellvorhaben gibt Städten und Gemeinden im ländlichen Raum die Chance, Werte zu erhalten und ihre Identität zu stärken" – Drei Gespräche mit Julian Nida-Rümelin, Alain Thierstein und Gerhard Eck – Juli 2010
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Prototyp für einen „Green New Deal“: Media-Tic-Gebäude von Cloud 9 in Barcelona

„Wir atmen durch die Haut. Dieses Haus atmet durch die Fassade“, meint Enric Ruiz-Geli. Dann wirft der katalanische Architekt einen zufriedenen Blick auf die transluzenten ETFE-Kissen, die sich hinter ihm aufplustern. Vor zwei Jahren hatte der Gründer des Büros „Cloud 9“ – im Deutschen bedeutet dieser poetische Name „Wolke 7“ – gemeinsam mit dem Soziologen und Ökonomen Jeremy Rifkins einen „Green New Deal“ gefordert. Mit dem Media-Tic Gebäude in Barcelona kommt Ruiz-Geli den Eckpfeilern dieses Manifests recht nahe: Der prototypische Bau im Medienbezirk 22@ Barcelona nutzt neue Technologien und Innovationen der Materialkunde für den schonenden Umgang mit Ressourcen. „Gebäude sind für 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich“, sagt Ruiz-Geli. Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Rettung der Welt von Architekten und Stadtplanern ausgehen muss....Baumeister #7/2010
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Holziges, Naturhaltiges und Schönes
Was der Salone 2010 im Rückblick zu bieten hatte – und noch mehr

Rund einen Monat nach dem Salone del Mobile in Mailand hat sich die Begeisterung für die Designneuheiten, die immerhin mehr als 330.000 Besucher für eine knappe Woche in ihren Bann gezogen hatten, deutlich relativiert. Janosch zieht sich ins Privatleben zurück. Michael Ballack fährt nicht mit nach Südafrika, und der Vulkan in Island treib weiterhin seinen Schabernack mit uns. Doch welche Eindrücke sind aus Mailand sind geblieben? Welche Vorschläge können den Weg in die Alltagskultur schaffen, sie vielleicht sogar prägen? Welches Resümee lässt sich abschließend über eine Entwurfswelt ziehen, die wie eh und je zwischen Kunst und Kommerz, Originalität und massenproduzierter Banalitäten oszilliert?... Stylepark Magazin #20/2010
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Visions for a future urban platform
Interview with Peter Haimerl on his Zoom Town project

On-site meeting in Haidhausen, Munich. Peter Haimerl's studio is hidden between galleries and art workshops. The Munich architect and his staff work in a large space with tall windows - on bespoke architectural projects for their clients. And they also concoct their own non-commissioned visions. For example, their idea for a future which they have called "Zoom Town": An open platform of networked transport systems, open spaces and building structures programmed according to parametric principles. But this is not all: In a network composed of various metropolises Zoom Town condenses into an urban European future vision with clear ideas about mobility and energy consumption. The premises of this city model are clearly described: Right from the start it should offer well-being without growth and convince through attraction rather than restriction. Sandra Hofmeister spoke with Peter Haimerl on the necessary transformation of city landscapes, possible forms of future mobility and the role architects play in this process....www.stylepark.com
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In the design world we all like each other – Interview with Alessandro Mendini

Today, Alessandro Mendini already has a press conference, countless photo shoots and individual discussions with journalists behind him when we meet. But at the end of a long day, the 79-year-old designer, critic, curator and editor-in-chief of Domus magazine by no means seems tired, but is focused and full of zest and humor for his very next interview. Sandra Hofmeister spoke with him abut his view of the design world, the historical potential of which he explores as curator of the exhibition "Alessi. Objects and Projects" at Munich's Pinakothek der Moderne, telling stories in the process and visualizing its future potential...www.stylepark.com – June 3, 2010; photo: www.michelamorosini.com
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Im Wind der Illusionen: Olafur Eliassons „Blind Pavillion“ auf der Pfaueninsel

Knorrige Äste spiegeln sich auf den Glassplittern, dazwischen fällt der Blick über das Schilf auf die Havel, dann wieder erkennt der Betrachter sich selbst als schillernden Reflex auf der dunklen Fläche, die manchmal jeden Blick verwehrt und schwarz bleibt. Olafur Eliassons „Blind Pavillion“ ist ein luftiges Wahrnehmungskabinett. Die doppellagige Stahlkonstruktion des dänisch-isländischen Künstlers versteckt sich seit kurzem am Nordostufer der Pfaueninsel in Berlin. Sie greift das Spiel der Blickachsen des umliegenden Landschaftsparks auf. Aus- und Durchblicke über die Weisen auf beide Uferseiten, die Segelboote auf der Havel, die alten Eichen rundherum und all die Spiegelbilder und Reflexionen dieser Umgebung und der Menschen in ihr werden als Fragmente auf teils durchsichtigen, teils lichtdurchlässigen schwarzen Glassegmenten wahrnehmbar...Baumeister #6
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Auf dem Speedway in die Zukunft – Interview

Elektroautos gelten derzeit als Hoffnungsträger für eine schadstoffarme, grüne Zukunft. Doch die eingeschränkte Reichweite ihres Batteriesystems bleibt ein technisches Problem, für das mittelfristig keine Lösung in Sicht ist. Deshalb schlug der Münchner Industriedesigner Christian Förg einen anderen Weg ein: Er konzipierte in seiner viel beachteten Diplomarbeit mit dem Titel „Speedway - ein alternatives Verkehrssystem" ein ergänzendes Antriebssystem, das den Stromern Aufladen und Fahren auf langer Strecke erlaubt. „Speedway" ist der Name dieses Verkehrssystems, das ebenso visionär wie realisierbar scheint und die Mobilität der Zukunft grundsätzlich verändern könnte. Sandra Hofmeister sprach mit Christian Förg über die Chancen und Risiken sowie über die Vorteile und Realisierbarkeit des Magnetwellenantriebs für den Individualverkehr...www.stylepark.com | 29. Mai 2010
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Bjarke Ingels und seine BIG-Visionen für eine bessere Zukunft

„Das Haus ist eine Maschine zum Wohnen“ proklamierte Le Corbusier 1921. Seine später errichteten Wohnmaschinen zeigen, wie sich dieser Gedanke in Stahlbeton umsetzen lässt. Nun gehört Le Corbusiers radikal funktionalistische Haltung – allen voran seine Stadtvisionen – längst zum Inventar der Architekturgeschichte. Doch in der Diskussion um die Zukunft der Stadt bleibt die architektonische Großform an sich, etwa für städtische Wohnblöcke, weiterhin relevant. Denn das Problem wachsender urbaner Ballungsräume wird sich auf Dauer nicht mit kleinen Reihenhäusern und schmucken Townhouses alleine lösen lassen. Bjarke Ingels ist ein Meister der Großform. Zwar grenzt sich der junge dänische Architekt als undogmatischer Pragmatiker klar von Le Corbusiers ideologischen Ansätzen ab und sieht sich selbst eher im Dienst einer architektonischen Evolution denn einer Revolte. Doch auf die architektonische Großform – und mit ihr ist der Bezug auf Le Corbusier unvermeidlich – greift Bjarke Ingels gleich mehrfach zurück, wenn auch teils im übertragenen Sinn....Audi Urban Future Award – The Conference May 2010
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Jotted down on paper

A star-shaped kettle by Aldo Cibic, jotted down and colored on paper with a few pencil strokes. An abstract study by Edward Barber and Jay Osgerby, whose powers of spatial observation captivates us with the clear forms shown here. And a comic-like work by Werner Aisslinger, devoted to everyday life in the Loft Cube. "The Hand of the Designer" is a collection of a total of 460 drawings by 150 international designers and architects. The works, which differ in size, represent initial ideas and concrete suggestions for architectural, furniture and product designs, thus showing a wide panorama of multi-layered collections of ideas and jokes from designers' and architects' sketchpads. Sometimes we can even recognize projects that have already been realized - yet the plethora of ideas, so it seems, is rather more fast-paced and even larger than reality... – www.stylepark.com, sketch: Matteo Ragni: "Volevo fare l'architetto"
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Im Labyrinth der Kunst – Museum M in Leuven

Alte und neue Kunst, Mittelalter und Moderne: Der Belgier Stéphane Beel entwickelte ein architektonisches Konzept, das die historischen Kabinette im Museum M in Leuven mit den modernen Ausstellungsräumen des Neubaus verbindet. Dabei bringen differenzierte Lichtverhältnisse die Kunstwerke auf unterschiedliche Weise zum Strahlen.... Lightlife 4/2010
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Crashing with Konstantin Grcic

Konstantin Grcic talks about the concept and inspiration behind his new upholstered armchair, Crash. He discusses how his philosophy of design explores the process of manufacturing and analyses the details of its conditions. Munich on a cold winter day in early March. Past the busy streets near the central station, in a quiet courtyard, Konstantin Grcic has been settled in his studio since the early nineties. In the next few days, Konstantin will make the last checks on the new prototype of the Crash upholstered armchair in Italy. But the documentation Konstantin has to show; many sketches and photographs of models and prototypes, give a detailed idea of Crash, the design process and the shape of his newest project.....Established & Sons Journal #6
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East of Mecca

With Ventura Lambrate, a new Fuori Salone-zone springs up at an east Milan area that aims to put the quality of its content centre stage.

There may be many different methods to open new doors in the design field, but Margriet Vollenberg and Margo Konings of the Organisation in Design have taken an audacious route to making their long-held, wildest dreams come true this year. The name of their initiative consequently suggests a venture: Ventura Lambrate is an area for Fuori Salone exhibitions in Milan that will be launched by the two Dutch mediators in design this year. Far away from the Zona Tortona, located in the Lambrate district around Via Ventura, the many former industrial warehouses in the area are ideal exhibition spaces: ‘We have been searching very hard for years to find an area like this, where design with content can be realised,’ says Vollenberg...DAMn° magazine #24
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Bluebox für die Magie des Hörens
Konzerthaus des Dänischen Rundfunks in Kopenhagen von Ateliers Jean Nouvel

Die Sehnsucht nach dem Unendlichen, die Metaphysik und das Streben nach etwas, das sich stets verbirgt: All das ist in der blauen Blume der Romantik symbolisiert. Doch in die Jetztzeit übertragen wäre die „lichtblaue Blume“ von Novalis sicherlich eine abstrakte Form. Und im neuen Konzerthaus in Kopenhagen hätte Heinrich von Ofterdingen das Ziel seiner Träume und Sehnsüchte wahrscheinlich gefunden: Nachts leuchtet der Kubus wie ein strahlend blaues Signet, das sein Innenleben in Schatten und Konturen andeutet. Als ob der Musikwürfel die Romantik zitieren wollte, spiegelt sich in seinem geheimnisvollen Blau die Sehnsucht nach dem Unendlichen wieder. Jedenfalls strebt der magische Neubau nach Höherem und verpflichtet die Metaphysik für sein Erscheinungsbild... Hear the World #14
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Mobile Home

The Dwelling Lab: Cars get a bumpy press these days, and for those people intent on driving a domestic tank to the end of the street it's with good reasons. But while attention is focused on the whys of such travel, the inevitable hows are by no means in reverse. During Milan's Salone, Patricia Urquiola and Giulio Ridolfo will be showing the results of collaboration with BMW and Kvadrat that aims to reveal the interior possibilities of a special of four wheels....DAMn° magazine #24
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Ventura a la Milanese

Around 5,000 square meters of exhibition space - and that in historic industrial factories whose charm could not go better with the objects on show. The furniture fair in Milan is getting a large new Fuori Salone zone, Ventura Lambrate. At long last say many, who felt that in recent years the quality in Zona Tortona had increasingly been neglected in favor of commercial pursuits. Margo Konings and Margriet Vollenberg had likewise observed this trend, and following a long search found a suitable location for their adventurous plan: The two Dutch design agents from "Organisation in Design" are taking the initiative and creating new premises for experiments and small labels, graduates and galleries: Ventura Lambrate. There is to be a firm emphasis on quality. This also extends to exhibitors who cannot afford the Zona Tortona but who nonetheless have excellent work to show....www.stylepark.com, photo: Total Table Design by Scholten & Baijings
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A Little Adventure
University lecturer Reinhold Weichlbauer and property developer Albert Ortis throw all conventions overboard with their design of a farmhouse in the Austrian province of Styra – Mark magazine #25

Nothing in this farmhouse seems normal. Instead of a traditional gabled house with a wooden balcony, inserted into the hill is an overhanging flatroofed sculpture covered in a green layer of artificial turf. Concrete stairs ascend vertically or jut horizontally from the camouflage pelt, leading nowhere. Then there are the white-framed windows, installed sideways which extend beyond the edges of the building like screens, framing cross sections of nature in the background as if they where virtual images. The scenery could have been borrowed form a surrealist film entitled Ce ci n'est pas une maison, à la René Magritte..... photo: Peter Eder.
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Das Bauhaus ist unser Haus
Gordon Watkinson im Haus der Gegenwart in München – Baumeister #4

Dass das Bauhaus keine Doktrin, sondern ein Sammelbecken unterschiedlicher Ideen und Konzepte war, haben in letzter Zeit mehrere Ausstellungen unter Beweis gestellt. Wie lebendig und tragend diese Konzepte im Rahmen zeitgenössischer Bauprojekte immer noch sind, zeigt der in New York und Paris lebende Fotograf Gordon Watkinson in einer großartigen Einzelschau: Seine blau-weiß schimmernden Aufnahmen stellen Dessau-Törten einer Solarsiedlung in Freiburg gegenüber, platzieren das Haus am Horn neben das Haus der Gegenwart, die Villa Tugendhat neben das Haus R128. Erstaunliche Parallelen ergeben sich auf diese Weise. Der Panoramablick und die ausgetüftelte Haustechnik, die Mies van der Rohe 1930 in Brünn umsetze, sind in Werner Sobeks Wohnhaus in Stuttgart von 2001 reflektiert, die Konstruktionsmethode des Wohnhauses in der Kopenhagener Guildbergsgade von Ingvartsen Arkitekter zitiert das Appartementhaus in der Weißenhofsiedlung Stuttgart und die Idee des Bauens mit vorfabrizierten Elemten, mit der Muche und Paulick schon in den 20er Jahren in Dessau experimentierten, taucht in der Casa M-Lidia (2003) von RCR Aranda Pigem Vilalta Arquitectes in Spanien wieder auf....photo: Gordon Watkinson
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Werkstattgespräche: Die Bedeutung des Handwerks in der Architektur
Die neue DETAIL-Reihe „Werkstattgespräche – Die Bedeutung des Handwerks in der Architektur“, am 24., 25., und 26. März in München. Moderation: Sandra Hofmeister

Mit verschiedenen Themenschwerpunkten an drei Tagen macht sich die neue Gesprächsreihe den Dialog zwischen Architekten, Industrie und Handwerk zum Thema. Fünf Fachleute kommen an einem Tisch zusammen und diskutieren anhand konkreter Projekte die Schnittstellen der Gewerke. Wie sieht eine optimierte Zusammenarbeit aus? Wie können Produktenwickler, Planer und Handwerker gemeinsam an qualitativen Lösungen arbeiten? In den „Werkstattgesprächen“ werden anwendungsorientierte Fragen zum Thema „Farbe“ in verschiedenen Zusammenhängen diskutiert. Farbgestaltung im Öffentlichen Raum, Farbakzente im Innenraum sowie Muster & Ornamentik sind die Leitthemen der Diskussionen. Moderation: Sandra Hofmeister
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Die neue Einheit
Prominente Architekten stellen mit individuellen Entwürfen ihre
Ideen zur Verschmelzung von Bad und Schlafzimmer vor:
Kengo Kuma, André Treina, Thomas Unterlandstättner, Ben van Berkel – Häuser #2/2010

Badkultur ist Lebenskultur – nach dieser Maxime haben sich private Bäder in den letzten Jahren als wohnliche Wohlfühlzonen etabliert. Der pflichtbewusste Vollzug der Körperhygiene in der dunklen Nasszelle ist längst passé – mit den neuen Wasser- und Entspannungsrefugien sind Wellness und Entschleunigung zu privaten Alltagsritualen geworden, deren tägliches Zelebrieren einen zentralen Ort innerhalb des Hauses verlangt. Die Konzeption solcher Badzonen stellt Architekten immer noch vor besondere Herausforderungen: Gestalterisch anspruchsvolle Badvisionen lassen sich nur abseits der gängigen Standardlösungen realisieren. Statt einer Abfolge an Zimmern muss die Planung ein übergreifendes Raumkonzept entwickeln, das die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen und ihren Nutzungen neu auslotet und sie sinnvoll als Einheit zusammenfasst. Die Badewanne mitten im Wohnzimmer – auch dies hat sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt – ist keine Lösung des Problems. So konzentriert sich der architektonische Anspruch verstärkt auf die Verschränkung von Schlafzimmer und Bad....
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Spanische Versuchung: Hotel Casa Camper in Berlin – Baumeister #3

Kein Haus, sondern eine „Casa“ – und das mitten in Berlin Mitte. Von den Fenstern der Hotelfassade leuchten große Zimmernummern in den Berliner Nachthimmel. Zusätzlich zeichnet sich hinter den Lammellen der schmalen Glasschlitze die ein oder andere Silhouette von duschenden Hotelgästen ab. Die Casa Camper ist ein ungewöhnlich humorvolles Hotel, einfach, komfortabel und ein unkonventionell. So gibt das Konzept und Design von Fernando Amat und Jordi Tió gibt manchmal recht eindeutige Tipps: „Nehmen Sie die Treppe, das ist gesünder“, steht auf dem Schild neben dem Aufzug...
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'We just can't say no!'
Daniel Buchner and Andi Bründler work on a wide range of projects, from urban design to interiors. – Mark magazine #24

The multi-storey car park at Utengasse 19 is located in Basle’s Altstadt (Old Town) on the right bank of the Rhine. A narrow stairwell branches off the entry ramp and leads upwards. It has no windows, but when you reach the fourth floor you encounter a heavy fire door behind which a surprisingly bright, large space unfolds. Here, at long rows of desks, people are working at computers and on models, overlooking the roofs of the old Kleinbasel area and the Rhine beyond. The entrance to the architecture practice of Buchner Bründler could not be more inconspicuous.By no means is this a classy address, at least not in a conventional sense. The office setting in the Utengasse parking garage is all the more trendy: exposed pipes beneath the bare, untreated concrete ceiling snake through the large space. The floor is made of asphalt. The team of Daniel Buchner (1967) and Andi Bründler (1967) comprises 30 architects in all. The firm’s two Swiss founders established their independent practice 12 years ago and have built an impressive number of projects in the meantime – from Basle to Tokyo and from Munich to Adelboden. With the pavilion for the Expo in Shanghai the architects will soon be representing Switzerland in China.Both of you studied in Basle and after graduating set up your own studio here....
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Lizenz zum Betonieren
Maxxi-Museum in Rom von Zaha Hadid Architects – Baumeister #2/2010

Die italienische Trikolore schwenkend feiert sich Gianni Alemanno gerne selbst – auf seiner eigenen Internetseite liegt ihm dabei auch noch das Forum Romanum zu Füßen. Der ehemaligen Neofaschist und heutige Bürgermeister von Rom sieht sich als nationaler Ordnungshüter und Retter der antiken Tradition. Für die Moderne hingegen hat der ultrarechte Politiker nur Verachtung übrig. Erst nach internationalen Protesten ließ er von seinen Plänen ab, Richard Meiers gläsernen Bau für die Ara Pacis drei Jahre nach seiner Eröffnung wieder abzureißen, um das Zentrum Roms von diesem wörtlich so bezeichneten „Schandfleck“ zu befreien. Gegen das neue Museo Nazionale delle Arti del XXI Secolo – auf die kurze Formel MaXXI gebracht – ist Alemanno jedoch machtlos. Vor fast 11 Jahren, noch während der Prodi-Regierung, hatten Zaha Hadid und Patrik Schumacher den internationalen Wettbewerb für den Neubau am Tiber gewonnen. Trotz sechs Regierungs–wechsel während der Planungs- und Bauzeit wurde das Museum für zeitgenössische Kunst im November fertiggestellt...
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Ludwig conducts on the big stage – www.stylepark.com | January 29, 2010

The alarm clock rings. Ludwig gets up, slides down the roof guttering to the street and runs straight to the Philharmonic. The audience is already sitting in their seats - this evening, there are more than 2,200 visitors. Ludwig makes for the stage, drops his bag and starts conducting. Concentric light and circular waves of sound spread out around his baton, permeating the hall and filling the entire room. This animated film by Vincent Escrive and his team promises a sound event that we will only be able to comprehend entirely in the future.
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L'art pour l'art
Das neue MAXXI-Museum in Rom von Zaha Hadid Architects – Architektur & Wohnen #1/2010

Nach elf Jahren Planungs- und Bauzeit ist es vollbracht: Das Museum „MAXXI“ von Zaha Hadid in Rom soll die zeitgenössische Kunst in der Stadt der Antike und des Barock etablieren. Das geschwungene Betonband im Flaminio-Viertel feiert sich aber in erster Linie selbst. „Endlich geschafft!“, meinte die Hadid bei der Presseeröffnung des Museums sichtlich erleichtert. Anders reagierten der italienische Infrastrukturminister und sein Kollege für Kulturelles Erbe: Die Politprominenz ergriff die Gelegenheit, sich selbst als die Bauherren und Initiatoren dieser „opera gigantesca“, „sensazionale“ und „grandiosa“ zu feiern....
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Von "Yes we can!" zu "Yes is more!": Die wunderbare Comicwelt des Bjarke Ingels – Baumeister #1/2010

Keine gewöhnliche Architektenmonographie, sondern ein Leseabenteuer mit kurzen Geschichten im Comic-Format. Es geht um gebaute und ungebaute Projekte der Bjarke Ingels Group, um die kühnen Visionen der Kopenhagener Architekten, um ihre BIG-Ideale, ihren Blick auf die Welt und ihr Verständnis von Architektur samt deren Geschichte und Zukunft. Dass all das in kleinen, bunten Bildsequenzen und Sprechblasen vermittelt wird, ist kein Zufall: Eigentlich wollte Bjarke Ingels Comic-Zeichner werden und studierte anfangs eher aus Verlegenheit Architektur. Dass der dänische Architekt dabei auf den Geschmack kam, gebaute Geschichten zu erzählen, hielt ihn vier Jahre nach der Gründung seines eigenen Büros in Kopenhagen nicht davon ab, einen Comic herauszugeben und das Portfolio seines jungen Teams in ihm auszubreiten – in gezeichneten Geschichten...
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Digitales Wohnen
Einfamilienhaus in Riedikon von Gramazio & Kohler Architekten – Baumeister #2/2010

Wenn Fabio Gramazio und Matthias Kohler über digitale Materialität sprechen, kann einem leicht der Atem stocken. Die beiden Züricher Architekten und ETH-Professoren loten die Schnittstellen zwischen Entwurfsmethoden und ihrer digitalen Fabrikation aus, stellen Synthesen zwischen beiden Polen her. Ihre Experimente (siehe auch B9/09, Seite 72) mögen wie verrückte Spielereien wirken, und doch sind sie wesentlich mehr: In ihrem jüngsten realisierten Projekt, einem Wohnhaus in Riedikon, zeigen Gramazio & Kohler die Relevanz ihrer Forschungsergebnisse bei der Planung und konkreten Umsetzung in Architektur....
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Dick kann jeder, dünn können nur wenige
Mark Werder über Möbel, Designer und die Wogg-Familie – www.stylepark.com, 9. Dec. 2009

Man muss sich das bei uns wie in einer kleinen Familie vorstellen. Wir führen viele Diskussionen, beim Abendessen, beim Mittagessen, tagelang. Meistens hat am Anfang ein Designer eine Idee, wie man etwas machen kann. Wir beginnen dann zu recherchieren und zu experimentieren. Es dauert zwei, drei oder vier Jahre, bis ein Produkt serienreif ist. Manchmal entstehen zufällig neue Zusammenhänge. Mit Atelier Oï beispielsweise haben wir lange an einem Hocker gearbeitet, dann an einem Paravent - und plötzlich war es ein Schrank: „Wogg 49" war also relativ schnell geboren. Doch die Vorlaufzeit zur Entwicklung und Professionalisierung des Rollfrontsystems dauerte mindestens zwei Jahre. Das System sieht einfach aus, ist aber recht komplex in der Fertigung. Es ist auf den zehntel Millimeter genau gearbeitet, damit der Schrank möglichst leicht läuft...
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Dem Himmel ganz nah – Baumeister #12

Oberhalb des Gorner- und des Grenzgletschers in den Walliser Alpen eröffnete am 26. September die Neue Monte Rosa Hütte. Der fünfgeschossige Holzbau in 2.883 Metern Höhe – mit Blick auf das Matterhorn – wird als Gaststätte und Herberge genutzt. Insgesamt 120 Alpinisten können hier in Zukunft übernachten. Für den Entwurf und das technische Konzept des polygonalen Baukörpers zeichnet das Studio Monte Rosa der ETH unter der Leitung von Andrea Deplazes verantwortlich. Gemeinsam mit dem Schweizer Alpen Club wollten die Architekten zum 150jährigen Jubiläum der Züricher Hochschule ein Zeichen setzen. Wärme, Wasser und Stromversorgung des vorbildlichen Neubaus werden fast ausschließlich über erneuerbare Energien gewonnen. So tragen unter anderem die Photovoltaikmodule auf der Südseite, eine Abwasserreinigungsanlage und ein Steuerungssystem, in das auch die Benutzerauslastung und die Klimadaten eingegeben werden, zur nachhaltigen Bewirtschaftung bei.... photo: Stéphanie Marie Couson, Zürich
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"Haus_L im Doktorgässchen in Augsburg",
in: Deutsches Architekturjahrbuch / German Architecture Annual 2009/2010, Prestel Verlag 2010

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Big Bang aus Dänemark – Architektur & Wohnen #6/2009

Sich mit Bjarke Ingels über Architektur zu unterhalten, ist wie Achterbahn Fahren. In schnellem Tempo dreht der junge Däne steile Kurven, demonstriert rasante Thesen an Modellen und lässt sein Gegenüber während der gesamten Berg- und Talfahrt nicht aus den Augen, um die Wirkung seiner sprachlichen Manöver zu studieren. Hin und wieder holt er Luft, drosselt die Geschwindigkeit, nimmt Schwung für den nächsten Looping. Die Pony-Haare stehen dem Shootingstar der internationalen Architekturszene vom Kopf wie einem Skater nach einer waghalsigen Drehung. Er hätte gut den Troll aus einem Andersen-Märchen abgegeben und ginge auch als kleiner Bär durch, wie die nordische Wurzel seines Vornamens „Bjarke“ sogar bestätigt... photo: Angela Bergling, Berlin
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Meister des Wesentlichen: Cukrowicz Nachbaur – Baumeister #11/2009

Eine Bergkapelle auf der Alpe bei Andelsbuch, vertikal gestrickt. Ein Gemeinde- und Feuerwehrhaus in Hittisau, das sich wie eine Holzschatulle zum Dorf öffnet. Ein schlichter Sichtbetonkubus für die Volksschule in Doren, der sich neben dem barocken Kirchturm behauptet: Für Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur hat Architektur nichts mit exaltierten Formen und aufgeregten Gesten zu tun. Stattdessen erkennen die Bregenzer Architekten ihre Qualität in einer zurückhaltenden und gleichzeitig selbstbewussten Sprache, die sich kompromisslos auf das Wesentliche besinnt und dabei Wert auf Material und seine Verarbeitung legt. Vor 13 Jahren, nachdem sie ihr Studium in Wien abgeschlossen hatten, gründeten die beiden gebürtigen Vorarlberger ihr gemeinsames Büro in Bregenz. Dass er nach seinem Aufenthalt in der Hauptstadt zurück ins Ländle kommen wollte, war für Andreas Cukrowicz vom ersten Tag an klar gewesen...photo: Hanspeter Schiess
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Leuchtender Hangar für kühne Flugvisionen – www.goethe.de

„Früher nutzte ich meine Flugzeugmanie, um mein Hobby, die Kunst zu finanzieren. Heute ist das genau andersherum“, meint der amerikanische Lichtkünstler James Turrell. Dass der passionierte Hobbypilot und die Dornier-Stiftung als Bauherr des neuen Dornier Museums in Friedrichshafen am Bodensee zusammenkamen, ist kein Zufall. Ursprünglich wollte Turrell eine DO 27 erwerben – ein einmotoriges historisches Flugzeug, das Claude Dornier (1884–1969) in den Fünfzigerjahren entwickelt hatte. Als der Künstler dann Cornelius Dornier, den Enkel des legendären Pioniers der Luftschifffahrt kennenlernte und in die Museumspläne der Dornier-Stiftung eingeweiht wurde, begeisterte er sich schnell für den Plan, die Lust am Fliegen und die Lichtkunst in einer markanten Installation zu vereinen...
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Why should I be a chicken? – www.stylepark.com, 26. Oct. 2009

It is well-known that creative legends about origin and flashes of inspiration can take all kinds of forms, though many go far beyond our powers of imagination. It may well be the case that these brainwaves come from the gods themselves, from observing nature or are nothing more than a whim. But Nacho Carbonell's idea of the source of his inspiration doubtless remains one of the most original ever: his "Fertility Cave" shows a dark cave made of mythical mucus and hairy skin and located somewhere in Nacho Carbonell's brain, where all this Spanish designer's creative ideas originate...
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Es leuchtet das Dodekaeder – www.stylepark.com, 3. Nov. 2009

In Kleidungsfragen war Adolf Loos so kompromisslos wie kaum ein anderer Ästhet um die Jahrhundertwende. In einem Essay über „Die Herrenmode" hielt er kategorisch fest: „Gut gekleidet sein, wer möchte das nicht? Unser Jahrhundert hat mit den Kleiderordnungen aufgeräumt und jedem steht nun das Recht zu, sich wie der König anzuziehen. Als Gradmesser für die Kultur eines Staates kann der Umstand gelten, wie viele seiner Einwohner von dieser freiheitlichen Errungenschaft gebrauch machen." Für Adolf Loos machen Kleider nicht nur Leute, wie man sich kleidet, gibt auch Auskunft über den Zustand einer Gesellschaft...
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University Challenge – Frame #71

Plenty of students in Germany must dream about having a view like this one. From the windows of the Evangelische Hochschule (Protestant University of Applied Science) in Ludwigsburg, a peaceful park dotted by large shade trees stretches away over the hillside, where it descends into a gentle landscape of undulating cornfields. But it’s not just the scenery that draws some 700 (adult) students to this place of learning. There are no tuition fees, no overcrowded classes and no dingy lecture halls for those following its Bachelor of Arts courses in social work, religious education and deaconry. The well-organized campus, on the outskirts of the baroque city built about 12 km north of Stuttgart by Duke Eberhard Ludwig of Württemberg, consists of an attractive main building recently realized by Klumpp + Klumpp Architekten and a smaller building from the 1970s that was just renovated by the same firm....
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Der Boden unter dem Teppich
Ai Weiwei ist als Regimekritiker in China prominent. In München zeigt er, wie die Kunst der Macht "Fuck Off" sagt – der Freitag 22. Oktober 2009

Mit klaren politischen Statements hält sich der chinesische Künstler Ai Weiwei jedenfalls nicht zurück. Er verhüllte das Münchner Haus der Kunst anlässlich seiner ersten Einzelausstellung mit einem monumentalen Spruchband, das Missstände in China gut sichtbar macht. Die Fassadeninstallation besteht aus 9.000 Rucksäcken – kleine Ranzen von Kindern, wie sie nach dem Erdbeben in der Provinz Sichuan letztes Jahr zu Tausenden in den Ruinen lagen. Das 100 Meter lange Ornament überlagert die steinerne Fassade wie ein großes Transparent, das sich auffällig in das Stadtbild schiebt. „Sieben Jahre lang lebte sie glücklich in dieser Welt“, steht in chinesischen Schriftzeichen auf dem Spruchband – eine Nachricht, die von einer trauernden Mutter stammt. Remembering erinnert an mehr als 5.300 tote Kinder, die in Sichuan starben, die Korruption und Schlamperei beim Bau der Schulen im Erdbebengebiet mit ihrem Leben bezahlen mussten...
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Klanghöhle im Oslo-Fjord – HEAR THE WORLD #12/2009

Wenn Rob Harris auf Konzertsäle und Opernhäuser, Klang reflektierende Materialien und die Tonklarheit in Auditorien zu sprechen kommt, öffnet sich ein großes Universum der Akustik, das der britische Ingenieur in Anekdoten verständlich macht. Da ist zum Beispiel die Sache mit der Nachhallzeit im neuen Opernhaus in Oslo. Wie in nordeuropäischen Ländern üblich, ist sie mit 1,7 Sekunden erstaunlich lange – aus einem einfachen Grund: Skandinavier legen mehr Wert auf die orchestrale Fülle und das gesamtmusikalische Erlebnis statt auf die Tonklarheit des Gesangs. Da das Publikum nicht Italienisch spricht, versteht ohnehin niemand das Opernlibretto. Ganz anders ist dies in südlichen Ländern: Die kurze Nachhallzeit von Opernhäusern wie dem Teatro La Fenice in Venedig sorgt für einen trockenen, klaren Klang, mit dem sich die Tonklarheit der Sänger gegenüber dem Orchester durchsetzt, so dass jedes gesungene Wort verständlich wird....
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How the swan went out into the world – www.stylepark.com, 9.10.2009

Entire groups of seats have ventured as far as Australia and populate, for example, the Sydney Opera House. The Nordic Embassy in Berlin and the Gravity Bar of the Guinness brewery in Ireland rely on Swans as do the European Central Bank in Frankfurt and the NCSL National College in Nottingham, England. Over the decades, the Swan has conquered the continents and from the lobby of the SAS Royal Hotel has multiplied into a large family. A piece that is just as classy today as ever...
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Bella Figura – Süddeutsche Zeitung Magazin #40/2009
Die Bademeister, der Erneuerer, der Materialist, die Romantische, der Schalk

Eine Fliegenklatsche, deren Struktur dem Straßennetz von Mailand nachempfunden ist, eine Gabel, die sich auch als Löffel benutzen lässt, und eine Zitronenpresse, die aussieht wie der Petersplatz in Rom, nur in Klein, und die ein Kommentar zur Kirchensteuer sein soll: Giulio Iacchettis Alltagsgegenstände sind nie nur das, was sie vorgeben zu sein. Dem Mann aus Cremona gelingt es immer wieder, scheinbar Zu-Ende-Gedachtes neu zu denken. Vor allem aber bringt er eine Facette ins Spiel, die Design mit dem ganz normalen Leben versöhnt: den Humor...
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Freiwilliges Exil – Design Report #5/2009
Warum so viele spanische Designer im Ausland leben

Die Liste ist lang und reicht von jungen Newcomern bis hin zu den Stars der Szene: Es gibt viele erfolgreiche Designer, die zwar auf der iberischen Halbinsel geboren sind, ihren Lebensmittelpunkt aber ins Ausland verlagert haben. Nacho Carbonell (geb. 1980), der noch keine 30 Jahre alt ist und in diesem Jahr auf der Design Miami/Basel mit einem Designer of the Future Award ausgezeichnet wurde, agiert vom niederländischen Eindhoven aus. Das Enfant terrible Jaime Hayon (geb. 1974) überraschte die Designwelt letztes Jahr mit seinem Umzug von Barcelona nach London. Patricia Urquiola schließlich bezeichnet sich selbst schon als halbe Italienerin, und das Duo El Ultimo Grito pendelt zwischen Berlin und London, wo Rosario Hurtado (geb. 1966) und Roberto Feo (geb. 1964) am Royal College of Art und an der Goldsmiths University unterrichten. Woher kommt der Drang zum Auswandern? Was zieht Nachwuchstalente, zu denen auch Hector Serrano (geb. 1974) mit seiner Londoner Designwerkstatt zählt, ins spanische Ausland? Und vor allem: Was hält sie dort?....photo: Nacho Carbonell
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:mlzd creates a special place for eating – Mark magazine #22/2009

Contrast and continuity are the themes of the extension to the Cantonal School in Wettingen, Switzerland. Situated in an old monastery, the educational complex recently gained a student cafeteria designed by Swiss architecture firm :mlzd, which extended an existing barn to accommodate the new facility. The gable roof and dimensions of the original 19th-century barn are emulated in the new building, which appears to be an extrusion of the older structure. Four hundred laminated aluminium panels perforated with a floral motif – the work of artist Roland Herzog – form the shell of the extension. The striking pattern he created is a concrete statement that contrasts with the abstract appearance of the building itself. Taking their cue from the nearby abbey’s garden, the architects introduced organic softness in the form of leaves and flowers that spiral their way to the roof.... photo: Dominique Marc Wehrli
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Berlin Connection – A&W #5 2009

Es gibt Ecken in Berlin, an denen die Zeit anscheinend spurlos vorbeigegangen ist. Die Heidestraße, nur einen Steinwurf vom Hauptbahnhof und vom Mauerstreifen entfernt, ist so ein Winkel: Lagerhallen und Baracken säumen den Asphalt. Automechaniker stapeln Gebrauchtreifen am Straßenrand und Speditionen nutzen die brach liegenden Flächen als Parkplatz. Kaum zu glauben, dass sich ausgerechnet hier ein Kreativteam angesiedelt hat, dem der Ruf von Star-Architekten vorauseilt. Auf den langen Tischreihen in der obersten Etage des alten Gewerbebaus, Hausnummer 50, stapeln sich Bücher und Zeitschriften, dazwischen ragen Computerbildschirme und Modelle hervor...
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Aus sägerauer Tanne – Baumeister #9 2009
Das Ema-Haus von Bernardo Bader

Der Birnbaum auf dem Grundstück gibt den Takt vor. Als ob sie Konkurrenten wären, streckt sich das Holzhaus hoch bis zu den Baumwipfeln und greift die Dimensionen seines knorrigen Gegenübers auf. Das Ema-Haus in Feldkirch-Nofels, benannt nach den Initialen der Bauherrin, ist anders als seine Nachbarn. Am Rand des Vorarlberger Rheintal-Städtchens, nur wenige Kilometer von der Schweizer und der Liechtensteiner Grenze entfernt, verbarrikadieren sich Ein- und Mehrfamilienhäuser aus den 60er und 70er-Jahren hinter Jägerzäunen, ausladenden Balkonkonstruktionen und grellen Markisen. Dagegen sticht das schlichte, dreigeschossige Wohnhaus nach dem Entwurf von Bernardo Bader als reduzierter Baukörper ins Auge: ein kleines Holzhaus auf einer grünen Wiese, die den Blick auf die Appenzeller Berge freigibt.
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Jenseits der Konventionen
Der Möbelproduzenten Nils Holger Moormann – August 09, www.goethe.de

In der Eingangshalle des traditionellen Holzbalkonhauses zeigt ein Schild nach oben „zur Kommandobrücke“, und auf den abblätternden Putz im Treppenhaus sind verschiedene Sprüche geschrieben, die Besucher mit der unkonventionellen Philosophie des Unternehmens konfrontieren. „Beam me up Scotty, there is no more human intelligence on earth“ ist da zu lesen, außerdem Sentenzen von Franco Clivio und Mies van der Rohe. Sogar ein Moormann-Zitat mischt sich unter die Aphorismen: „Wer nie Nein sagen kann, wird auf Dauer Ja sagen müssen“ – eine Lebensweisheit, hinter der sich ein unkonventionelles Bekenntnis zum Design verbirgt. Für Nils Holger Moormann sind Fragen der Gestaltung Teil einer Lebenshaltung, die auch in Möbeln zum Ausdruck kommt....
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Green Spirit
Cape Schank House in auf der der Mornington-Halbinsel und Wall House bei Santiago de Chile – Elle Decoration #4 2009

Die vorhandenen Ressourcen nutzen, sich auf die Naturgewalten einlassen: Es braucht keine High-Tech-Architektur, um im Einklang mit der Natur zu wohnen. Der entscheidende Kick in Sachen Nachhaltigkeit zeigt sich vielmehr in erfrischend einfachen Ideen und unkonventionellen Konzepten. So sind in den letzten Jahren einige wegweisende Traumhäuser entstanden, die ganz auf die Natur vertrauen und auf sie reagieren. Der australische Architekt Paul Morgan hat sein Ferienhaus an der Küste südlich von Melbourne als windschnittige Aluminiumbox konzipiert – die Innenräume werden mit Regenwasser gekühlt. Auch für die deutsch-chilenischen Architekten Marc Frohn und Mario Rojas Toledo war die Natur entscheidend, als sie das Wall House in einem Vorort von Santiago de Chile entwarfen – eine Zeltkonstruktion, die einzelne Wohnbereiche wie Klimazonen aneinander schichtet...photo: Cristobal Palma
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Stefano makes it all possible
Fundstück – www.stylepark.com 19. July 2009

Be honest. How much time have you spent on the phone recently? At home or on the train, during the evening meal or at your desk? Perhaps you are a passionate talker. I belong to that group myself, - and you know what? - we're on the increase. For ever online and reachable, thanks to the wondrous world of permanent communications - at a flat-rate tariff, of course - networked in a kind of endless loop, making a quick call here, a quick call there, just check with so-and-so again, leave a message, chat, explain, laugh and cry, send an SMS ....... The revolution of Communicative Man has affected all areas of life and all of life's moods. So we can look forward to a future full of amazing things. One day, Skype will serve lunch at the press of a button. We shall be able to have a quick look into the kitchen via a webcam beforehand, and arrange a brief chat session with the chef to order more chilli or coriander. With an additional charge on the basic account. Or perhaps a straight two year subscription?
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Ungewöhnlich Traditionell
Ferienhaus von a.biro-Architekten in Slowenien – HÄUSER #4 2009

„Es gibt sehr guten Wein in dieser Gegend“, meint der Hausherr und füllt ein Glas Riesling aus einem der Metallfässer in seinem Weinkeller. Sein Großvater war Fassmacher, seine Familie stammt aus der Region, der Unterkrain, etwa 100 Kilometer östlich von Ljubljana. Deshalb geriet der Umbau des geerbten Bauerhauses zwischen den Weinbergen und Apfelplantagen zur Herzensangelegenheit. „Da bin ich emotional. Ich wollte die alten Strukturen beibehalten, die meine Familie aufgebaut hat“, sagt der Bauherr. Mithilfe der Architekten a.biro aus Ljubljana entstand ein kleines aber anspruchsvolles Domizil mit kompakten Wohnflächen, die erstaunliche Qualitäten offenbaren....

"Our globalization began when the Portuguese arrived 500 years ago"
Interview with Fernando and Humberto Campana – stylepark | 1 July 2009

The Brazilian designers Fernando and Humberto Campana have come to Weil am Rhein on the occasion of the opening of their major exhibition at the Vitra Design Museum. Talking to them, the brothers describe their experiences as cultural ambassadors of Brazil, explain their idea of self-respect in design and the possible ways of fusing high-tech and traditional craftwork.
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Zum Tod von Pierre Paulin – stylepark | 18. Juni 2009

Was wäre die Design-Welt ohne Pierre Paulin. Viele seiner Entwürfe sind heute schon zeitlose Ikonen - avantgardistisch und klassisch zugleich. Der Franzose selbst hat seine eigene Leistung stets als Marginalie angesehen, auch wenn er allen Grund dazu gehabt hätte, sich als den Designer der Grande Nation feiern zu lassen. Experimentierfreude und Neugierde zeichnen seine unverkennbare Handschrift aus - sei es in den Räumen für Georges Pompidou im Elysée-Palast oder bei den geschwungenen Linien des Stuhls „Flower" aus transparentem Polycarbonate, der erst in diesem Jahr in Mailand präsentiert wurde. Am 13. Juni 2009 ist Pierre Paulin im Alter von 81 Jahren in Montpellier gestorben. Seine Visionen werden lebendig bleiben.
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Mutters Schoß wird Vierzig! – stylepark 15. Juni 2009

Was für eine Urvorstellung von einem Sessel! Sanfte Kurven, Wölbungen und Wellen, die an Mutters Schoß erinnern, den Körper umschließen und auffangen - mit mütterlicher Fürsorge. Vielleicht ist das Sitzen weiblich und die Urform dieser Körperhaltung an Assoziationen des Weiblichen geknüpft. Eine archaische Vorstellung, der Gaetano Pesce mit seiner „UP"-Serie ein pathetisches Denkmal gesetzt hat. Seine Pop-Art Hommage an die Urmutter feiert nun ihr vierzigjähriges Jubiläum. B&B Italia lässt die Sixties-Ikone romantischer Männerträume heute wieder fertigen - mit Polyurethanschaum und Stretch-Textilien.Eine kugelrunde Fußstütze ergänzt den weiblichen Torso und ist mit einer Schnurr an ihn gebunden. „Natürlich die Nabelschnur!", möchte man gleich denken und dringt über derart pränatale Fantasien tief in die Psychologie des Designers vor...
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Bavarian Family History – Mark magazine #20

Up the hill, left into the curve along the forest’s edge. Suddenly the road ends. There’s no one in sight. ‘It’s up here, we’re already waiting,’ calls a voice from the woods. From between the spruce trees, a curious girl appears to help. I retrace the path a bit. At the chapel, I turn off the field path and on the lonely forest clearing that opens up after about 100 m is an old Bavarian farmhouse. The Cilli. Cilli Sigl, the last farmwoman to live here, died in 1974. Her hamlet deep in the Bavarian Forest was anything but a posh estate. It had three cows and a couple of bare fields; a piece of forest and a mixed fruit orchard in front of the house. Just enough for difficult everyday life and frugal forest living. Cilli and the animals lived under one roof; the only warm room was the sitting room. The attic was used for grain storage. In the meadow in front of the gabled barn was an old oven for baking bread. Originally, the grounds date back to the year 1840; ownership changed hands often and the building was expanded repeatedly. Since Cilli died, the old masonry has fallen into decay....
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Schichten der Geschichte – Architektur & Wohnen #3

Hinter dem Prunkportal schützt ein eleganter Windfang das Vestibül vor dem Berliner Wetter im März. Die Holzkonstruktion von 1884 ist heute wieder mit dunklem Leder überzogen. „Wir nennen ihn den Louis-Vuitton-Eingang“, sagt David Chipperfield und lächelt. Der trockene Humor und das britische Understatement sind dem Londoner Architekten auch nach rund zehn Jahren Planungs- und Bauzeit des Prestigeobjekts auf der Spreeinsel nicht fremd. So steht Chipperfield in der eben fertiggestellten Eingangshalle des Neuen Museums, hält sich irgendwo zwischen den monumentalen Marmorsäulen im Hintergrund und überlässt den jungen Projektleitern aus seinem Berliner Büro die Führung. „Professor, wir müssen weiter“, mischt er sich einmal während des Rundgangs mit diskreter Ironie in die Erläuterungen ein, um die kleine Runde weiter in den Bacchussaal zu führen....

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Sloweniens Avantgarde – Baumeister #6

Ihre Fassadenentwürfe – zum Beispiel für den Tetris-Wohnblock – haben über die Grenzen Sloweniens hinaus für Aufsehen gesorgt. Rok Oman und Špela Videčnik werden als Avantgardisten des jungen Alpen-Adria-Staates gefeiert. Das Architektenduo hat sein Büro nach der slowenischen Aussprache des englischen Begriffs „Ofis“ benannt, mit stimmhaftem [s]. Die lebendigen Arbeitsräume des heute 10köpfigen Teams liegen im engen Dachgeschoss eines eleganten Barockpalais – mitten im historischen Zentrum von Ljubljana. „Wir lieben das“, sagt Špela Videčnik. „Alles ist um die Ecke und vertraut. Wir sind immer zu Fuß unterwegs.“ Auf dem zentralen Tisch, um den sich mehrere Arbeitsplätze reihen, türmen sich Bücher und Pläne. Špela Videčnik ist gerade aus Madrid zurückgekommen. Ihr jüngstes Kind nimmt die junge Architektin zu allen Terminen mit. Sie müsse noch stillen, meint sie selbstbewusst. Die zierliche Frau wirkt kein bisschen müde – eine charmante Gastgeberin, die ohne lange Vorreden in geschliffenem Englisch glaubhaft macht, worauf es ihr ankommt. Ihr Büropartner Rok Oman hält sich eher im Hintergrund. Nur bei entscheidenden architektonischen Fragen mischt er sich in das Gespräch ein....
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Antibodies – Works by Fernando & Humberto Campana – vitra magazine

“He is greatest who has the energy to be naive,” claimed René Crevel in a manifesto back in 1924. The Parisian Surrealists (and they include Crevel) may long since be history, but their belief in the power of dreams and the imagination strongly influenced the avant-garde of the early 20th century. Individual aspects of that attitude are definitely alive and kicking in the works of Fernando and Humberto Campana: The art-peaces, the furniture, installations and everyday objects created by the Brazilian designers stand out for their untrammeled creativity. Sensory appeal and ugliness, beauty and misery meld in their works and are expressed in their own intuitive approach, their blend of dreams and personal experiences. The two brothers do not allow themselves to be thrown off by conventional barriers or trends when exploring the boundaries of art and design, craftsmanship and mass production. Their naïve innocence and spontaneity – and for over two decades now they have relied on these qualities to tap new areas – makes them worthy successors to the Surrealists – and two of the most stunning figures in contemporary design.
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Vorsprung durch Farbe – der Freitag #19

“Weltstadt mit Herz“ lautete der Slogan, mit der Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel Anfang der 60er Jahre den Tourismus in München ankurbeln wollte. Doch in der Architektur hat sich die Stadt trotz guter Vorsätze in den letzten Jahrzehnten nicht als Metropole von Weltformat bewiesen: Die Neue Pinakothek, 1981 eröffnet, gleicht einer neoromanischen Trutzburg, das Kulturzentrum Gasteig türmt sich als abweisender Koloss an der Isar auf, und die Pinakothek der Moderne (2002) hüllt sich in unpraktikables staatstragendes Pathos. Die Liste der verpassten Chancen öffentlicher Bauten ist lang. Mit der Eröffnung des Museums Brandhorst kommt sie nun immerhin zu einem vorläufigen Ende...
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Formations in the Sky
Interview with Erwan Bouroullec – stylepark June 12, 2009

"We are very keen on the structure of nature and the logic inside the structure of nature. There are two interesting points: First, the ability to be flexible that natural structures have. They can always adapt to changing circumstances - growing towards the sun or where there is less wind, for example. To us, this flexibility is an essential property of a wall element. After all, you are never familiar with the spaces you are going to live in and the needs that will come in the future. The second interesting aspect in nature is the structure of self-repeating, simple knots and connections......"
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The Dream of Speed
Delugan Meissl's Porsche Museum – Mark magazine #19 2009

It should actually have been a shining moment in the firm’s history; one that would demonstrate Porsche’s potent economic power. But the signs of the times didn’t want it that way. The opening of the new Porsche Museum in Stuttgart Zuffenhausen fell in the middle of the recession. Flagging sales and forced production breaks have even reached the Swabian sports car manufacturers’ luxury segment. The German auto industry’s fat years are over. Still, the large building on Porsche Square 1 announces Porsche to the world as if there were no crisis. The sleek new museum by Viennese architects Delugan Meissl cost a total of 100 million euros – about twice what was originally estimated.‘We owe it to our customers,’ says Porsche board spokesperson Anton Hunger. Still, the powerful new structure is an investment that even a client like Porsche has to answer a few critical questions about in economically challenging times...
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